AOK-Fehlzeiten-Report 2026: Psychische Erkrankungen verursachen immer längere Arbeitsausfälle
Psychische Erkrankungen führen zu immer längeren Ausfallzeiten
Der aktuelle AOK-Fehlzeiten-Report 2026 dokumentiert einen besorgniserregenden Trend: Psychische Erkrankungen sind ein Haupttreiber für Fehlzeiten im Berufsleben geworden – und besonders problematisch ist, dass die Ausfallzeiten pro Fall deutlich länger werden.
Was zeigt der Report konkret?
Die Daten belegen, dass Arbeitnehmer bei psychischen Belastungen durchschnittlich länger ausfallen als früher. Dies bedeutet, dass nicht nur mehr Menschen wegen psychischer Erkrankungen krankgeschrieben werden, sondern dass auch die einzelnen Krankheitsepisoden sich in die Länge ziehen. Das deutet auf eine steigende Schwere dieser Erkrankungen oder auf längere Genesungsdauern hin.
Ein weiteres wichtiges Ergebnis: Es gibt erhebliche Unterschiede zwischen verschiedenen Berufsgruppen. Manche Branchen und Tätigkeitsfelder sind von psychischen Erkrankungen deutlich stärker betroffen als andere – was auf unterschiedliche Arbeitsbelastungen hindeutet.
Praktische Auswirkungen
Für Arbeitgeber: Längere Ausfallzeiten erschweren die Personalplanung und erhöhen Kosten. Prävention und betriebliche Gesundheitsförderung im Bereich mentale Gesundheit werden immer wichtiger.
Für Arbeitnehmer: Der Report unterstreicht, dass psychische Belastungen im Job ernst genommen werden müssen. Wer unter psychischen Problemen leidet, sollte diese frühzeitig mit seinem Arzt besprechen.
Für Krankenkassen: Die AOK und andere Kassen sehen steigende Ausgaben für psychische Erkrankungen – ein Thema, das auch in der Gesundheitspolitik mehr Aufmerksamkeit erfordert.
Gültig ab: Report 2026 (aktuelle Daten)