Arbeitszeit: Fußball-WM könnte Arbeitgeber weltweit 14,5 Milliarden Euro kosten
Fußball-WM kostet Arbeitgeber weltweit Milliarden Euro durch Fehlzeiten
Eine aktuelle Studie zeigt: Millionen von Arbeitnehmern weltweit planen, während der Fußball-WM ihre Arbeitszeit den Spielzeiten anzupassen. Das hat erhebliche finanzielle Folgen für Unternehmen.
Was sich konkret ändert: Etwa 37 Prozent der Beschäftigten weltweit geben zu, dass sie während der WM Fehlzeiten in Kauf nehmen werden – um Spiele anzuschauen oder sich freizunehmen. Für Arbeitgeber bedeutet das massive Produktionsausfälle und Umsatzeinbußen. Die Gesamtkosten für Unternehmen weltweit werden auf etwa 14,5 Milliarden Euro geschätzt.
Deutsche Arbeitgeber besonders betroffen: In Deutschland allein könnten die Kosten durch WM-bedingte Fehlzeiten rund 1,15 Milliarden Euro erreichen. Das ist ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden für deutsche Unternehmen.
Praktische Auswirkungen: Arbeitgeber müssen mit kurzfristigen Personalausfällen rechnen – besonders bei Spielen der deutschen Nationalmannschaft. Manche Unternehmen könnten erwägen, flexible Arbeitsmodelle oder Gleitzeit während des WM-Zeitraums anzubieten, um Produktivitätsverluste zu minimieren. Alternativ könnten strengere Kontrollen der Arbeitszeiten notwendig werden.
Gültig ab: Während des WM-Zeitraums