AI SUMMARY: Statusfeststellung wird vereinfacht: Klare Regeln für Selbstständige und Angestellte Die Unterscheidung zwischen Angestellten und Selbstständigen soll künftig eindeutiger werden. Ein neuer Gesetzentwurf zielt darauf ab, die sogenannte Statusfeststellung zu vereinfachen – also die Frage zu klären, ob jemand als Arbeitnehmer mit Sozialversicherungsschutz oder als Selbstständiger tätig ist. Das Problem: Grauzone zwischen Angestellten und Selbstständigen Bislang […]

Erwerbsstatus: Statusfeststellung zur Selbstständigkeit soll einfacher werden

Statusfeststellung wird vereinfacht: Klare Regeln für Selbstständige und Angestellte

Die Unterscheidung zwischen Angestellten und Selbstständigen soll künftig eindeutiger werden. Ein neuer Gesetzentwurf zielt darauf ab, die sogenannte Statusfeststellung zu vereinfachen – also die Frage zu klären, ob jemand als Arbeitnehmer mit Sozialversicherungsschutz oder als Selbstständiger tätig ist.

Das Problem: Grauzone zwischen Angestellten und Selbstständigen

Bislang ist es oft unklar, in welche Kategorie eine Person fällt. Das betrifft alle Bereiche der Sozialversicherung – von der Krankenversicherung über die Rentenversicherung bis zur Arbeitslosenversicherung. Je nach Einstufung sind unterschiedliche Versicherungspflichten und Beiträge fällig.

Was ändert sich konkret?

Der Referentenentwurf soll präzisere Kriterien schaffen, um den Erwerbsstatus eindeutig zu bestimmen. Dies hilft sowohl Arbeitgebern und Selbstständigen als auch den Sozialversicherungsträgern, schneller und sicherer zu entscheiden, welche Versicherungsregeln gelten.

Praktische Auswirkungen

Für Selbstständige: Mehr Klarheit beim Gründen oder bei der Zusammenarbeit mit Auftraggebern, welche Versicherungen tatsächlich nötig sind.

Für Arbeitgeber: Weniger rechtliche Unsicherheit bei der Einstufung von Mitarbeitern – etwa bei Freelancern oder Honorarkräften.

Für Behörden: Schnellere und konsistentere Statusfeststellungsverfahren.

Gültig ab: Zeitpunkt der Verabschiedung noch offen (Referentenentwurf)