Homeoffice: Was bei Homeoffice-Regelungen zu beachten ist
Jeder vierte Arbeitnehmer arbeitet zumindest teilweise im Homeoffice
Im Jahr 2025 arbeitet bereits jede vierte erwerbstätige Person in Deutschland zumindest gelegentlich von zuhause aus. Das zeigt eine aktuelle Statistik des Statistischen Bundesamtes. Doch eines ist wichtig zu wissen: Ob Homeoffice möglich ist, entscheidet allein der Arbeitgeber – ein Rechtsanspruch auf mobiles Arbeiten besteht nicht.
Das müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer wissen
Bei der Einführung von Homeoffice-Regelungen sind einige arbeitsrechtliche Voraussetzungen zu beachten. Eine schriftliche Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist zwar nicht zwingend erforderlich, wird aber dringend empfohlen. Darin sollten folgende Punkte geklärt werden:
- An wie vielen Tagen pro Woche oder Monat ist Homeoffice erlaubt?
- Welche technische Ausstattung stellt der Arbeitgeber bereit?
- Wer trägt die Kosten für Strom, Internet und Möbel?
- Wie ist die Erreichbarkeit während der Arbeitszeit geregelt?
- Gelten besondere Regelungen für Datenschutz und Sicherheit?
Praktische Auswirkungen
Durch klare Vereinbarungen entstehen weniger Konflikte und Missverständnisse. Arbeitgeber sollten überprüfen, ob die Arbeitsplätze zu Hause ergonomisch ausgestattet sind – das ist auch eine Frage der Fürsorgepflicht. Arbeitnehmer sollten ihre Rechte kennen und im Zweifelsfall eine schriftliche Regelung einfordern.
Gültig ab: Ganzjährig – die Regelungen gelten unbegrenzt