Konstanzer Homeoffice-Studie : Wer keinen eigenen Schreibtisch hat, geht ins Homeoffice
Studie zeigt: Desksharing treibt Arbeitnehmer ins Homeoffice
Eine neue Auswertung der Konstanzer Homeoffice-Studie deckt auf, worauf es Beschäftigten bei der Arbeit wirklich ankommt: Nicht die Qualität der Büroausstattung ist entscheidend – sondern ein eigener, privater Arbeitsplatz. Wer sich einen Schreibtisch teilen muss oder im offenen Großraumbüro arbeitet, wünscht sich deutlich mehr Homeoffice-Tage.
Das Ergebnis überrascht: Die Forschung zeigt, dass es weniger um moderne Einrichtung oder Renovierungsbedarf geht. Vielmehr ist der Mangel an persönlichem Rückzugsraum der zentrale Treiber für den Wunsch nach Remote-Arbeit. Beschäftigte, die keinen festen eigenen Schreibtisch haben, berichten von einem signifikant stärkeren Bedürfnis, von zu Hause aus zu arbeiten.
Praktische Auswirkungen: Für Arbeitgeber bedeutet das: Flexible Homeoffice-Regelungen könnten ein kostengünstiges Mittel sein, um Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen – insbesondere in Unternehmen mit Desksharing-Modellen. Gleichzeitig stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit von reinen Präsenzpflichten in solchen Arbeitssituationen.
Gültig ab: Aktuelle Erkenntnis aus laufender Forschung