Start des Beratungsangebots "Faire Integration"
Neue Beratungsstellen für faire Arbeitsbedingungen starten 2026
Zum 1. Januar 2026 nehmen spezialisierte Beratungsstellen ihre Arbeit auf, die Arbeitnehmer aus Drittstaaten vor Ausbeutung schützen sollen. Die Beratungen sollen gleichzeitig deutsche Arbeitnehmer vor Lohndumping bewahren.
Was ändert sich konkret?
Das neue Beratungsangebot „Faire Integration“ bietet arbeits- und sozialrechtliche Unterstützung für Beschäftigte aus Nicht-EU-Ländern an. Die Berater informieren über ihre Rechte am Arbeitsplatz, faire Löhne und Arbeitsbedingungen – und helfen bei Verstößen gegen Arbeitsschutzgesetze.
Die Stellen arbeiten auf einer neuen gesetzlichen Grundlage, um systematisch gegen unfaire Praktiken vorzugehen. Damit sollen sowohl Arbeitnehmer aus Drittstaaten geschützt als auch der deutsche Arbeitsmarkt vor Preiskampf durch unrealistisch niedrige Löhne bewahrt werden.
Praktische Auswirkungen
Betroffene Arbeitnehmer können sich bei Problemen wie Lohnkürzungen, fehlenden Sicherheitsausrüstungen oder Vertragsverstößen an die neuen Stellen wenden. Das Angebot hilft auch bei der Durchsetzung von Ansprüchen und informiert über Mindestlohnregelungen.
Gültig ab: 1. Januar 2026