Studie: KI-Agenten werden an der Arbeitswelt vorbei entwickelt
Eine aktuelle Studie zeigt ein großes Ungleichgewicht bei der Entwicklung von KI-Agenten: Diese werden fast ausschließlich für Programmieraufgaben trainiert und getestet. Damit bleibt die breite Arbeitswelt beim Einsatz dieser Technologie weitgehend außen vor.
Der Fokus der KI-Industrie liegt derzeit stark auf technischen Fachaufgaben im IT-Bereich. Branchen wie Handwerk, Logistik, Verwaltung, Kundenservice oder Produktion erhalten dagegen kaum spezialisierte KI-Agenten, die auf ihre spezifischen Arbeitsabläufe ausgerichtet sind. Das bedeutet: Während Softwareentwickler von immer besseren KI-Tools profitieren, haben Arbeitnehmer in anderen Bereichen weniger Möglichkeiten, von dieser Technologie zu profitieren.
Praktische Auswirkungen
Diese Entwicklung hat Konsequenzen für die Arbeitswelt insgesamt. Arbeitgeber können KI-Agenten bislang vor allem zur Unterstützung von Programmierern einsetzen. Für andere Berufe gibt es noch keine maßgeschneiderten Lösungen. Gleichzeitig bedeutet das auch Unsicherheit: Arbeitnehmer außerhalb der IT-Branche können noch nicht absehen, wie und wann KI ihre Tätigkeiten konkret verändern wird.
Gültig ab: Laufend (Studie zeigt aktuellen Stand)