Trennungsmanagement: Offboarding beginnt vor der Kündigung
Offboarding beginnt vor der Kündigung: Was Arbeitgeber beachten sollten
Trennungsmanagement ist mehr als nur eine formale Kündigung aussprechen. Es ist ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur und beginnt deutlich früher – idealerweise lange bevor es zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses kommt.
Was versteht man unter Trennungsmanagement?
Professionelles Trennungsmanagement umfasst den gesamten Prozess von der ersten Anzeichen einer möglichen Trennung bis zum finalen Ausscheiden des Mitarbeiters. Dazu gehören regelmäßige Mitarbeitergespräche, klare Kommunikation über Leistungserwartungen und rechtzeitige Interventionen, wenn Probleme auftauchen.
Praktische Auswirkungen
Arbeitgeber sollten bereits bei erkannten Problemen im Leistungsbereich oder Verhalten präventiv tätig werden: durch offene Gespräche mit dem Mitarbeiter, eventuell Verbesserungsvereinbarungen oder Umschulungsangebote. Dies schafft Dokumentation für eine mögliche spätere Kündigung und gibt dem Arbeitnehmer die Chance, sich zu verbessern. Erst wenn diese Schritte erfolglos bleiben, sollte eine Kündigung erwogen werden.
Ein strukturiertes Offboarding nach einer erfolgten Kündigung – wie Übergabegespräche, Wissenstransfer und geordnete Übergabe von Aufgaben – schützt auch das Unternehmen und bewahrt die Reputation.
Gültig ab: Laufend anwendbares Prinzip