AI SUMMARY: **Aktenzeichen:** 7 AZR 185/24 (Bundesarbeitsgericht) ## Kerninhalte für HR-Profis Das Bundesarbeitsgericht hat sich in diesem Verfahren mit der Vergütung von Betriebsratsmitgliedern auseinandergesetzt, insbesondere mit der Frage, wie Betriebsräte bei der Berechnung ihrer Vergütung zu behandeln sind, wenn im Unternehmen Beförderungen stattfinden. Das Urteil betrifft die **Problematik der fiktiven Beförderung**: Wenn Arbeitnehmer ohne Betriebsratstätigkeit befördert worden […]

BAG-Urteil: Betriebsratsvergütung bei fiktiver Beförderung

**Aktenzeichen:** 7 AZR 185/24 (Bundesarbeitsgericht)

## Kerninhalte für HR-Profis

Das Bundesarbeitsgericht hat sich in diesem Verfahren mit der Vergütung von Betriebsratsmitgliedern auseinandergesetzt, insbesondere mit der Frage, wie Betriebsräte bei der Berechnung ihrer Vergütung zu behandeln sind, wenn im Unternehmen Beförderungen stattfinden.

Das Urteil betrifft die **Problematik der fiktiven Beförderung**: Wenn Arbeitnehmer ohne Betriebsratstätigkeit befördert worden wären, müssen Betriebsratsmitglieder an dieser Vergütungsentwicklung partizipieren – selbst wenn sie wegen ihrer Tätigkeit nicht tatsächlich befördert wurden.

## Praktische Relevanz

Für HR-Abteilungen bedeutet dies: – **Vergütungsschutz**: Betriebsräte dürfen nicht finanziell benachteiligt werden, weil sie Betriebsratsarbeit leisten – **Prüfungspflicht**: Unternehmen müssen bei Gehaltsanpassungen überprüfen, wo Betriebsräte ohne ihre Funktion stünden – **Nachzahlungsrisiko**: Bei Nicht-Berücksichtigung drohen Rückzahlungsforderungen

Besonders relevant für Betriebe mit häufigen Karrieresprüngen und für die Gestaltung von Betriebsvereinbarungen zur Betriebsratsvergütung.

Quelle: www.bundesarbeitsgericht.de