Bundesarbeitsgericht: Vergütungsanpassung für freigestellte Betriebsratsmitglieder
**Aktenzeichen:** 7 AZR 124/25
Das Bundesarbeitsgericht beschäftigt sich in diesem Verfahren mit der Frage, wie freigestellte Betriebsratsmitglieder bei Vergütungsanpassungen zu behandeln sind – ein relevantes Thema für Unternehmen mit Betriebsrat.
## Hintergrund und Bedeutung
Freigestellte Betriebsratsmitglieder sind Arbeitnehmer, die vollständig oder teilweise von ihrer regulären Arbeit befreit werden, um ihre Betriebsratstätigkeit auszuüben. Die zentrale Frage lautet: Müssen ihre Vergütung und Gehaltssteigerungen analog zu den übrigen Arbeitnehmern angepasst werden?
## Praktische Relevanz
Diese Entscheidung betrifft insbesondere: – Die Gestaltung von Vergütungssystemen – Die Gleichbehandlung von Betriebsratsmitgliedern – Die korrekte Abrechnung nach Rückkehr aus der Freistellung
## Empfehlung für HR
HR-Fachleute sollten ihre Vergütungsrichtlinien überprüfen und sicherstellen, dass freigestellte Betriebsratsmitglieder bei Gehaltsanpassungen nicht benachteiligt werden. Eine transparente Dokumentation der Vergütungsentscheidungen ist erforderlich.
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Quelle: www.bundesarbeitsgericht.de